Montag, 3. Februar 2014

Silberlinge


Ich war wieder einmal Silber dengeln.
Anfang des Jahres gönne ich mir die
Kurse an der VHS und bin jedesmal
überrascht was ich fertig bekomme :-)







Spielkinder brauchen Spielringe. Den Plan für
einen Spielring hatte ich schon, nur die Umsetzung
war mir noch nicht ganz klar. Schmale Ringe
sollten um einen breiten Ring laufen. Ich dachte
dabei allerdings an 4-5 dünne Ringe.

Die Idee mit dem breiten Goldring in der Mitte 
habe ich aber von einer Mitstreiterin abgeschaut.
Sie hat ihren nicht mehr benötigten Ehering
eingebaut, ich habe endlich die Idee für
eine ehrenvolle Aufbewahrung des Eheringes
meines Vaters bekommen. Danke Andrea!

Und weil Spielringe spielen müssen, laufen
die 3 Ringe ganz leicht um den breiten Ring
und klingeln vor sich hin. Ich gestehe, ich
drehe auch gerne dran.


Und hier noch ein Stück aus den Kursen.


 Ein in Silber gefasster Amonit mit 3 Goldkugeln.

Der arme Amonit lag schon jahrelang ohne Hemd
und Hose bei mir bis ich mich jetzt getraut habe
Hand anzulegen. Verflixt, war das ein Gefriggel
bis die Ecken in der Ecke waren und die Spitze
richtig spitz. Weil er mir aber nur eingefasst zu
langweilig war habe ich eine kaputte Goldkette
in kleine Stücke geschnippelt und zu Kugeln
geschmolzen. Uuuuuuups, die sind gar nicht
gülden, die sind kupferfarben! Das war der Aha-
Effekt. Was war das wirklich für eine Kette, billig
und kein Gold? Betrug?  Ne, Gott sei Dank nicht.
Nach heftiger Bearbeitung mit einem Messing-
bürstchen kam dann doch noch das Gold zum
Vorschein. Ich hatte mich ja schon mit den
Kupferkugeln arrangiert. Aber so sieht das doch
noch viel schöner aus.

Gut, dass die Dozenten echte Profis sind und uns
immer hilfreich mit Rat und Tat zur Seite stehen.